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Chormusik des 19. Jahrhundert

 

Kurs für Chorsänger

Dozent: Prof. Dr. Martin Krumbiegel

Freitag, 15. November - Sonntag, 17. November 2019

„Weißes Roß“, Crossen/Elster 

 

Als Erweiterung zu den beiden seit 1996 bzw. 1998 bestehenden Kursen „Deutsche und italienische Musik des 16./17. Jahrhunderts“ und „Vokalmusik um 1600“ möchte dieser Kurs mit Werken der „fünften Generation“ nach Heinrich Schütz vertraut machen und Verbindungen zu dessen Kompositionen vermitteln.

Erarbeitet werden u.a. klavierbegleitete Chorwerke von Robert Schumann sowie Motetten und weltliche Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy und Moritz Hauptmann. An klavierbegleiteten Liedern stehen im Zentrum des Kurses verschiedene Vertonungen von „Gretchen am Spinnrade“ (für solistische Frauenstimme) sowie Lieder von Franz Schubert.

Bei ausreichender Teilnehmerzahl kann auch Chorliteratur für Frauen- und Männerchor erarbeitet werden.

 

Teilnehmer

 

Studenten, Kirchenmusiker, Musikpädagogen und Laien, erfahrene Chorsänger und Chorsolisten, bestehende Ensembles.

Vorausgesetzt werden allgemeine sängerische Grundlagen und Grundkenntnisse im „Vom-Blatt-Singen“.

Ein Teil der Noten wird zur individuellen Vorbereitung den Teilnehmern vor Kursbeginn (nach Anmeldeschluß am 25.10.2019!) zugeschickt.

Mindestteilnehmerzahl: 20

 

Zeitplanung

 

Freitag, 15. November 2019
15.00 Uhr Anreise, Begrüßung und Kaffeetrinken im „Weißes Roß“
16.00 Uhr Kursarbeit im „Weißes Roß“

Samstag, 16. November 2019
Kursarbeit im „Weißes Roß“

Sonntag, 17. November 2019
17.00 Uhr Abschlußkonzert mit der erarbeiteten Kursliteratur

 

Dozent

 

Prof. Dr. Martin Krumbiegel, Leipzig - Gesang/Kammerchor - wurde in Leipzig geboren und war Mitglied des Leipziger Thomanerchores. Er studierte Musikwissenschaft an der Leipziger Universität und nahm während dieser Zeit privaten Gesangsunterricht bei Andreas Sommerfeld. Das Studium schloss er 1994 mit der Promotion ab und ist seitdem wiss. Mitarbeiter an der HS für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. 2010 wurde er zum Professor ernannt. Im gleichen Jahr rief er die monatlich einmal stattfindende Konzertreihe „Bach in der Box“ ins Leben, die sich seitdem regen Zuspruches erfreut.

 

Verpflichtungen als Konzert- und Oratoriensänger führten ihn unter anderem zum Leipziger Gewandhaus, in das Berliner Schauspielhaus, die Kölner Philharmonie, die Bonner Beethovenhalle sowie zu internationalen Musikfesten (Bachfest Leipzig, Göttinger Händelfestspiele, Händelfest Halle, Oude-Muziek-Festival Utrecht, u.a.). Den Schwerpunkt seiner sängerischen Tätigkeit bilden Oratorien, Kantaten und andere vokalsolistisch-kammermusikalische Gattungen des 17. und 18. Jhds.. So wirkt er häufig bei Aufführungen des Leipziger Thomanerchores und des Dresdner Kreuzchores mit.

 

Seit einiger Zeit widmet sich Martin Krumbiegel auch dem Liedgesang. Auslandsgastspiele führten ihn in mehrere europäische Länder. Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und Tonträgerproduktionen liegen mit ihm vor.

 

Martin Krumbiegel nahm an einigen Dirigierkursen teil, so auch während des Oregon-Bach-Festivals in Eugene/USA unter Leitung von Helmuth Rilling.

 

Von 1993 bis 2012 war er Leiter des Leipziger Oratorienchores, mit dem er in zahlreichen Konzerten oratorische, chorsinfonische und a-cappella-Werke des 17. bis 21. Jhds. aufführte. Seit 2003 leitet er die „Capella fidicinia“ Leipzig, ein Spezialensemble für Musik des Mittelalters und der Renaissance. Neben anderen Projektensembles leitet er seit 2002 das „Herrenwieser Vokalensemble“ und ist Dirigent des 2012 von ihm gegründeten Kammerchores „Vox humana Leipzig“. Wiederholt wurde er als Dozent zu Kursen für Chorsänger sowie bei Arbeitstreffen zur Aufführungspraxis der Musik des 16. – 18. Jhds. von der Schütz-Akademie e.V. und anderen Institutionen bzw. Veranstaltern eingeladen.