Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen
| 15.3.1585 | Dresden
Sohn von Kurfürst Christian I. von Sachsen |
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| 1611 | übernahm Johann Georg I. nach dem Tode seines Bruders, Christian II., die Regierung | |
| 1612 | wurde die Orgel der Schlosskapelle in Dresden nach Entwürfen von Hans Leo Haßler erweitert. Gottfried Fritzsche baute eine Orgel mit insgesamt 33 Registern (1614 vollendet) | |
| 1613 | kam Heinrich Schütz im Gefolge des Landgrafen Moritz, er war erstmals nach Dresden | |
| bis 1617 | stritten Landgraf Moritz und Johann Georg I. um Heinrich Schütz als Hofkapellmeister, bis Landgraf Moritz in einem Brief vom 16.1.1617 endgültig auf Heinrich Schütz verzichtet | |
| 1619 | lehnte Johann Georg I. die Wahl zum Deutschen Kaiser zu Gunsten des Habsburgers, Ferdinand II., ab | |
| 1621 | komponierte Heinrich Schütz zum Geburtstag von Johann Georg I.
am 5. März die Glückwünschung des Apollinis und der Neuen Musen (Musik verloren) |
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| Oktober 1621 | reiste Johann Georg I. mit großem Gefolge (u.a. Heinrich Schütz und 16 Musiker) nach Breslau zur Huldigung der schlesischen Stände: Schlesien hatte sich nach Zusicherung der Religionsfreiheit dem sächsischen Kurfürsten unterworfen | |
| 1645 | schloss er den Waffenstillstand von Kötzschenbroda mit den Schweden
bestimmte testamentarisch die Aufteilung des Kurfürstentums an seine vier Söhne |
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| 18.10.1656 | Dresden | |

