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Museum

 

 

Geschichte des Hauses
1505 erste Nennung des Hauses in einer Lehnsurkunde. Dort wurden die beiden Köstritzer Gasthöfe als zwehn erbkretzschmare aufgeführt.
1508 erstmals die Oberschenke in den Rechnungsbüchern des Köstritzer Kirchenarchivs erwähnt.
Alte Ansicht
1545 Albrecht Schütz, der Großvater von Heinrich, als erster Oberwirth genannt.
1550 Albrecht Schütz die Oberschenke um 300 asso solcher Gestalt . . ., das der keuffer durchaus schuldigk sein soll und will, all das bier und wein so viel man aus dem Ritterguth Cöstritz einschrotten wirdt, allenthalben ohne vorzug zu verzöffen und zu bezahlen.
1572 Übernahm Sohn Christoph, Heinrichs Vater, den Gasthof.
1582 in der Oberschenkemit eigener „Braupfanne“ gebraut.
1583 heiratete Christoph in dritter Ehe die Tochter des Geraer Bürgermeisters, Euphrosine Bieger, Mutter von Heinrich Schütz.
1585 Heinrich Schütz als zweites Kind dieser Ehe geboren.
1591 siedelte Christoph Schütz mit seiner Familie nach Weißenfels über. Den Gasthof übernahm sein Bruder Andreas als letzter Oberwirt der Schütze.
1596 kaufte Paul Grunner, Schaffmeister zu Caaschwitz, für 850 Gulden den Gasthof.
1618 wurde Georg von Wolframsdorf Besitzer des Untern Teil Köstritz und damit auch Eigentümer der Oberschenke.
1679 kaufte Heinrich I., Graf Reuß-Schleiz, mit dem Köstritzer Rittergut „untern Teils“ auch den oberen Gasthof, der nun 143 Jahre lang bis 1822 ununterbrochen im Besitz der Paragiatsherrschaft Köstritz bleibt. Für diesen Zeitraum konnten 12 Pächter ermittelt werden.
Köstritz
1687 tauchte erstmals der Name Schenke zum güldenen Kranich in den Pachtverträgen auf. Der Kranich ist eines der beiden reußischen Wappentiere.
1779 brannten Teile des Gasthofes und der Wirtschaftsgebäude ab. Der Wiederaufbau in repräsentativer Gestalt dauerte bis 1782.
1822 verkaufte die Paragiatsherrschaft den Gasthof an den Bürger und Seifensieder Johann Karl Ernst aus Eisenberg für 6650 Reichsthaler. - Weitere Besitzer folgten.
1910 kaufte die offenen Handelsgesellschaft in Firma R. Zersch die Hofraithe mit Braurecht und Gasthofgerechtigkeit zu einem Kaufpreis von 86.000 M.
1931 wurde durch den Heinrich Schütz Ausschuß Bad Köstritz am Eingang des Hauses eine Gedenktafel enthüllt.
1942 Einstellung des Gaststättenbetriebes und Einrichtung eines Kriegslazarettes. Für die Zeit unmittelbar nach 1945 ist nicht bekannt, ob der Schankbetrieb wieder aufgenommen wurde. Mit Sicherheit wurden die beiden Säle in den Nebengebäuden genutzt.
1952 erfolgte der Abriß sämtlicher Nebengebäude sowie Teile des Gasthofgebäudes im Zuge der Straßenverlegung der heutigen B 7
1954 wurde in dem verbliebenen Teil erstmals eine kleine Gedenkstätte für Heinrich Schütz eröffnet.
1972 Überarbeitung der Ausstellung
1985 Im internationalen Jahr der Musik erfolgte aus Anlaß des 400.Geburtstages von Heinrich Schütz die grundlegende Umgestaltung des Hauses zur Forschungs- und Gedenkstätte Heinrich Schütz Haus Bad Köstritz. Am 15. Oktober öffnete das international erste „eigene Haus“ für Heinrich Schütz seine Türen.
Goldener Kranich
2000 nach Sanierung des Hauses neue Dauerausstellung zu Leben, Werk und zeitlichem Umfeld von Heinrich Schütz