Logo Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz

 

 

 Sie sind hier: Startseite > Heinrich Schütz

 

Heinrich Schütz

 

 

Biographie Heinrich Schütz
1585 Heinrich Schütz wird am 8. Oktober in Köstritz geboren am 9. Oktober in das Taufregister des Ortes eingetragen
1586 Andrea Gabrieli gestorben
Johann Hermann Schein geboren
1587 Samuel Scheidt geboren
1590 Christoph Schütz übernimmt den Gasthof „Zum goldenen Ring“ in Weißenfels.
Die Familie siedelt nach Weißenfels über.
1598 Landgraf Moritz von Hessen Kassel entdeckt Heinrich Schütz in Weißenfels
1599 Heinrich Schütz geht nach Kassel: Ausbildung zum Kapellknaben und Hofschule „Mauritianum“
1600 Giordano Bruno in Rom als Ketzer verbrannt
1607 Monteverdis Oper „L'Orfeo“ in Mantua uraufgeführt
1608 Schütz studiert Jura in Marburg
1609 Schütz erhält von Moritz von Hessen ein Stipendium für eine Italienreise:
Musikstudium bei Giovanni Gabrieli in Venedig
1610 Galileo Galilei führt in Venedig ein neu konstruiertes Fernrohr vor, das genaue Himmelsbeobachtungen ermöglicht
1611 Opus 1: „Italienische Madrigale“ SWV 1-19
Primolibro
1612 Giovanni Gabrieli gestorben
Matthias wird deutscher Kaiser
1613 Rückkehr nach Kassel und Weißenfels
Schütz als zweiter Hoforganist in Kassel, in Begleitung des Landgrafen nach Dresden
1614 Beginn des Streites zwischen Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen und Landgraf Moritz von Hessen um Schütz
1617 endgültige Übersiedlung nach Dresden
Ernennung zum Hofkapellmeister
große Festmusik von Schütz anläßlich des Kaiserbesuches in Dresden und zur 100-Jahr-Feier der Reformation
Heinrich Schütz
1618 Schütz, Samuel Scheidt und Michael Praetorius: Neuordnung der Magdeburger Dom-Musik
Beginn des 30jährigen Krieges
1619 Schütz heiratet Magdalena Wildeck
Opus 2: „Psalmen Davids“ SWV 22-47
Psalmen Davids
1621 Geburt der Tochter Anna Justina
Reise nach Breslau anläßlich der Huldigung der schlesischen Stände vor Johann Georg:
„Syncharma Musicium“ SWV 49
1623 Opus 3: „Auferstehungshistorie“ SWV 50
Geburt der Tochter Euphrosyne
1624 Martin Opitz: „Das Buch von der deutschen Poeterey“
1625 Opus 4: „Cantiones sacrae“ SWV 53-93
Tod der Ehefrau Magdalena
1627 Konzert „Da pacem, Domine“ SWV 465 zum Kurfürstentag in Mühlhausen Oper „Dafne“ nach einem Text von Opitz in Torgau uraufgeführt
nach
1627
Osterdialog „Dialogo per la Pascua“ SWV 443
1628 Opus 5: „Beckerscher Psalter“ I SWV 97a-256a
2. Italienreise: neueste italienische Musik (Monteverdi)
1629 Opus 6: „Symphoniae sacrae“ I SWV 257-276
1630 Tod des Vaters
Begräbnismotette für den Freund Johann Hermann Schein: „Das ist gewißlich wahr“ SWV 277
1633 Kopenhagen-Reise - Dänischer Hofkapellmeister
1635 Rückkehr nach Dresden - Tod der Mutter
Heinrich Posthumus Reuß gestorben
1636 Opus 7: „Musikalische Exequien“ SWV 279-281 für das Begräbnis von Heinrich Posthumus Reuß
Opus 8: „Kleine geistliche Konzerte I“ SWV 282-305
1638 Tochter Anna Justina stirbt
1639 Opus 9: „Kleine Geistliche Konzerte II“ SWV 306-337
Martin Opitz gestorben
1641 Vorschläge zur Neuordnung der Dresdner Hofkapelle
1642 Kopenhagen-Reise
1643 Claudio Monteverdi gestorben
1645 Rückkehr nach Dresden - 1. Pensionierungsgesuch
1647 Opus 10: „Symphoniae sacrae II“ SWV 341-367
Aufführungen am Weimarer Hof
1648 Opus 11: „Geistliche Chormusik“ SWV 368-397
Westfälischer Friede
1650 Opus 12: „Symphoniae sacrae“ III SWV 398-418
1651 Autobiographisches Memorial mit Pensionierungsgesuch
1655 Tod der Tochter Euphrosyne
Schütz wird Wolfenbütteler Hofkapellmeister „von Haus aus“
1657 Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen gestorben
Johann Georg II. gewährt Schütz weitgehend Ruhestand und ernennt ihn zum Oberkapellmeister
Alterssitz in Weißenfels
Opus 13: „Zwölf geistliche Gesänge“ SWV 420-431
1661 Opus 14: „Beckerscher Psalter“ II SWV 97-256
1663 Neuordnung der Hofmusik in Zeitz
1664 „Weihnachtshistorie“ SWV 435
1666 „Lukas-Passion“ SWV 480,
„Johannes-Passion“ SWV 481,
„Matthäus-Passion“ SWV 479
1671 „Schwanengesang“: 119. Psalm SWV 482-492, 100. Psalm SWV 493 und ein deutsches Magnificat SWV 494
1672 Schütz stirbt am 6. November im Alter von 87 Jahren in Dresden.